Die Transformation eines Marktes hin zu energieeffizienteren Produkten oder dem Ausbau der erneuerbaren Energien kann durch viele verschiedene Faktoren verlangsamt oder unterbunden werden, welche in der Wissenschaft als Hemmnisse bezeichnet werden. Diese Hemmnisse können auf unterschiedlichsten Ebenen, in verschiedensten Dimensionen (z.B. Finanzierung, politische Rahmenbedingungen, Bewusstsein etc.) oder bei unterschiedlichen Akteuren bestehen, die alle eine Rolle in der Marktentwicklung spielen, darunter Käufer*innen, Verkäufer*innen, Produzent*innen, Finanzierer*innen oder Politikschaffende.

Die „The Theory of No Change” (TonC) entstand im Rahmen eines Projektes mit der Globalen Umweltfaziliät (GEF), in dem Gründe und Hemmnisse für die Transformation der Energieeffizienzsektoren in Thailand und Polen betrachtet wurden. Für beide Länder wurde eine große Anzahl von von Projekten und Programmen mit ihren Wirkungslogiken betrachtet, um herauszufinden, welche Faktoren und Rahmenbedingungen entscheidend für den Impact eines Projektes sind.

Die Theory of No Change setzt damit die theoretische Interventionsstrategie (Theory of Change) eines Projektes oder Programmes ins Verhältnis zur Realität. Warum wurden beabsichtigte Veränderungen nicht erreicht? Welche Hemmnisse stehen einer Veränderung entgegen? Schließlich dient die Theorie dazu, Möglichkeiten zur Überwindung der Hemmnisse aufzuzeigen.

Die Theory wurde unter anderem auf der Internationalen Energie-Evaluierungskonferenz (IEPPEC) 2016 vorgestellt.

Zugehörige Projekte

Zugehörige Publikationen

1/2016
The Theory of No Change

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