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Potenziale für erneuerbare Energien in Tunesien

Diese Studie wurde unter der Schirmherrschaft des WWF im Vorlauf zur UN Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 im Auftrag  mit Pablo Gutman, David Reed und Ingrid Timboe vom Washingtoner WWF-Büro sowie Andrea Kutter erstellt. Intention des WWF war es, eigene Beiträge in die laufende Diskussion um die Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen und den Nord-Süd Transfer von Fördermitteln und Technologien voranzubringen.

Die Länderstudie Tunesien ist eine von mehreren Länderstudien, die in diesem Zuge die Potenziale eines neuen Finanzierungsmechanismus beschreiben. Es wird insbesondere eruiert, wie die herkömmliche Stromversorgung Tunesiens mit erneuerbaren Energien substituiert werden könnte. Die Situation Tunesiens ist auf der einen Seite charakteristisch für viele kleinere Entwicklungs- bzw. Schwellenländer mit wachsender Ökonomie, auf der anderen Seite ist das Land relativ fortschrittlich im Bereich der Energie Effizienz-Politiken. Die Analyse beschreibt, welche Maßnahmen und Technologien nötig sind, um den im Land anhaltenden Trend zur Dekarbonisierung voranzubringen und wie ein internationaler Finanzierungsmechanismus diese Transformation befördern könnte. Es wird dargestellt, unter welchem Szenario Tunesien zwischen 2040 und 2050 seinen gesamten Strombedarf aus erneuerbaren Energien decken und somit unabhängig von Energieimporten im Stromsektor werden könnte.

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