Dr. Martina Greib

Dr. Martina Greib ist Diplom-Agraringenieurin und promovierte Agrarökonomin und leitet seit Herbst 2015 verschiedenste Projekte und Programme der nationalen und internationalen Klimapolitik bei Arepo.

Frau Greib verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Planung, Implementierung und Evaluierung von Klima-Anpassungsprojekten in Deutschland, Europa und Entwicklungs- und Schwellenländern. Ihre Schwerpunkte liegen auf Vorhaben im Bereich von Biodiversität, Ökosystemdienstleistungen und ökosystem-basierter Anpassung (Ecosystem-based Adaptation, EbA). Durch ihre umfangreichen Auslandsaufenthalte für die GIZ, EU und Weltbank in Lateinamerika, Afrika und Asien bringt sie viel praktische Erfahrung in der Umsetzung und Evaluierung von Projekten im Bereich von Nature-based Solutions (NbS) mit. NbS-Projekte stehen im Zeichen einer nachhaltigen Entwicklung und haben zum Ziel, nicht nur Klima- und Naturschutz zu vereinen, sondern auch eine hohe Lebensqualität für alle Menschen, inklusive der benachteiligten Bevölkerungsgruppen, zu erzielen.

In ihrer derzeitigen Position als Seniorberaterin bei Arepo war sie an der Evaluierung zahlreicher thematischer sowie länderspezifischer Programmskizzen für die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesumweltministeriums (BMU) beteiligt. Auch beriet sie das BMU bei der Weiterentwicklung von Förderschwerpunkten der IKI in Themen wie The Bonn Challenge/Forest Landscape Restoration, EbA, Water-Energy Nexus und Biodiversitätsschutz.

Frau Greib führt für Arepo zahlreiche Evaluierungen für umfangreiche Programme und Projekte von UNEP, UNDP, GIZ, Weltbank sowie internationale NGOs wie The Nature Conservancy oder IUCN durch.

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt auf dem Aspekt der Transformation. Frau Greib begleitet seit vielen Jahren den Strukturwandelprozess von kommunalen Akteuren in Deutschland. Von 2010 bis 2012 war sie Geschäftsführerin der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH und engagierte sich für die Belange von Landkreisen, Städten und Gemeinden bei einem gerechten Übergang (Just Transition) von einer fossilen zu einer CO2-neutralen Region. In den Jahren von 2012 bis 2015 leitete Martina Greib Netzwerkprojekte im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Polen unter der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, sowie Akteuren aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit waren hier die deutsch-polnischen Euroregionen, über die sie auch promovierte.

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