Strategische Evaluation für die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) – Katalytische Rolle der IKI

Seit 2008 finanziert die Internationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Klima- und Biodiversitätsprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie in Transformationsländern. Diese strategische Evaluierung der katalytische Wirkung solcher Projekte im Bereich der ökosystembasierten Anpassung an den Klimawandel trägt zu den drei Zielen des Bewertungssystems der Internationalen Klimaschutzinitiative bei: Lernen, Rechenschaftspflicht und Steuerung. Die Evaluierung analysiert, „ob und wie die durch die Internationale Klimaschutzinitiative geförderten Projekte zur ökosystembasierten Anpassung eine Katalysatorfunktion entweder auf nationaler Ebene der Partnerländer und/oder auf internationaler Ebene haben“. Sie bietet Einblicke in die zugrunde liegenden Kausalmechanismen, identifiziert deren relative Bedeutung und liefert evidenzbasierte Erkenntnisse und Empfehlungen, wie das die Förderpraxis des Ministeriums noch wirkungsvoller gestaltet werden kann. Diese theoriebasierte Mixed-Methods-Evaluation verwendet verschiedene Synthesetechniken, Prozessverfolgung, Portfolioanalyse und Qualitative Comparative Analysis für die Beitragsanalyse und Verständnis der Stärke der Evidenz. Die Evidenzbasis besteht aus Projektberichten von 33 ökosystembasierten Anpassungsprojekten der Internationalen Klimaschutzinitiative, die alle zwischen zwischen 2008 und 2017 begonnen haben. Sie wurden ergänzt durch Interviews, drei Länderfallstudien (Vietnam, Peru und Grenada) und eine eingehende Studie eines globalen Plattformprojekts.