Kurzstudie zu den struktur- und industriepolitischen Alternativen nach einem Ausstieg aus der Braunkohle für die Lausitz

Projekthintergrund

In der Publikation „Nach der Kohle. Alternativen für einen Strukturwandel in der Lausitz.“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung zeigen die Autor*innen konkrete, sozialverträgliche Lösungen für die Umsetzung des Braunkohleausstiegs in der Lausitz auf. Sie skizzieren struktur- und industriepolitische Alternativen, beschreiben die arbeitsmarktpolitische Flankierung des Braunkohleausstiegs und binden dabei auch die unterschiedlichen Sichtweisen der Beschäftigten ein. Darüber hinaus analysiert das Kapitel „Von Seilschaften zu innovativen Netzwerken“ die Verbindungen von Strukturwandel, regionaler Industriepolitik und der Rolle der Gewerkschaften. Die Studie soll damit eine Grundlage für die Überwindung der Probleme bieten, die den jetzigen LEAG-Beschäftigten und der Lausitz insgesamt infolge eines ambitionierten Ausstiegs aus der Braunkohle voraussichtlich erwachsen.

Aufgaben

Die Autorinnen von Arepo beschrieben zusammen mit weiteren wissenschaftlichen Partnern die struktur- und industriepolitischen Alternativen. Hierfür führte Arepo zunächst eine Analyse der aktuellen Bedeutung der Braunkohle für den Wirtschaftsraum Lausitz durch, beschrieb die Rolle der Akteurinnen und Akteure vor Ort sowie die Beschäftigungseffekte eines Wegfalls der Braunkohle. Im zweiten Schritt entstand ein Baukasten möglicher Ansatzpunkte und Modelle für eine aktive Strukturpolitik und in einem dritten Schritt sollte ein Partizipationsprozess vor Ort die Elemente des Baukastens priorisieren und feintarieren. Die Ergebnisse stellte Arepo im Rahmen einer Pressekonferenz vor.

Die Studie wurde in zahlreichen Medien deutschlandweit rezipiert.