HINTERGRUND
Im Rahmen der Programmevaluation EURENI wird die europäische Umweltinitiative („EURopean ENvironment Initiative“) gemäß BHO-Kriterien von Arepo evaluiert. Die EURENI wurde 2021 vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) ins Leben gerufen. Über die Initiative soll eine enge, grenzüberschreitende europäische Zusammenarbeit zum Umweltschutz gestärkt werden. Seit 2022 stehen im Rahmen der EURENI jährlich Fördermittel in Höhe von insgesamt bis zu 2,6 Millionen Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen, Think Tanks, Universitäten, Forschungsinstitute und gemeinnützige Unternehmen.
AUFGABEN
Ziel der Programmevaluation ist es, die Zielerreichung, Wirkungen und Wirtschaftlichkeit der geförderten Maßnahmen im Rahmen der EURENI zu beurteilen. Die Evaluation gliedert sich in folgende Phasen: In einer Auftaktphase findet die Stichprobenziehung von EURENI-geförderten Projekten, Scoping-Interviews und der Entwicklung eines Analyserasters statt. Darauf folgt die Untersuchung von Zielerreichung und Wirkung anhand von Interviews mit Verantwortlichen der geförderten Projekte sowie Online-Befragungen der Zielgruppen der ausgewählten Projekte. In der anschließenden Effizienzbetrachtung werden Fördersummen mit den erzielten Outputs und der Zielerreichung abgeglichen. Abschließend erfolgt die finale Überarbeitung des Programm-Wirkungsmodells sowie die Präsentation und Dokumentation der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen.
Schlussfolgerungen
Die Evaluation zeigt, dass EURENI-Projekte internationalen Austausch erfolgreich in die Praxis übertragen. 91 Prozent der Befragten gaben an, das im Rahmen der Projekte erworbene Wissen in ihrer eigenen Arbeit anzuwenden. Mehrere Projekte übertrafen zudem ihre ursprünglichen Ziele und erreichten mehr internationale Teilnehmende als erwartet. Besonders der praxisnahe Wissenstransfer und das gegenseitige Lernen erwiesen sich als wichtige Faktoren für nachhaltige Wirkung.