Treibhausgase in Deutschland 2016. Kurzstudie für die Bundestagsfraktion der Grünen.

Projekthintergrund

Im Rahmen der Kurzstudie analysierte und bewertete Arepo die Entwicklung der nationalen Treibhausgasemissionen für das Jahr 2016. Insgesamt verharrten die Emissionen seit Jahren mehr oder weniger auf dem Niveau von 2009. Um das Klimaziel einer Reduktion der Treibhausgase um 40 % bis 2020 zu erreichen, hätte der jährliche Ausstoß insgesamt zwischen 2015 und 2016 deutlich sinken müssen, und zwar um ca. 30 Millionen Tonnen. Stattdessen stiegen die Emissionen im Jahr 2016 um mindestens 4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Das bedeutete, dass zwischen 2016 und 2020 die jährlichen Ausstöße insgesamt noch deutlich schneller fallen müssten. Während aus der Sicht vom Februar 2016 die Emissionen pro Jahr stetig um etwa 30 Millionen Tonnen hätten sinken müssen, ist es nun im Anschluss erforderlich, dass die Emissionen in den vier verbleibenden Jahren bis 2020 jedes Jahr um 40 Millionen Tonnen reduziert werden. Die Steigerung der Emissionen im Jahr 2016 trug somit dazu bei, dass das Klimaziel der Bundesregierung zunehmend als unrealistisch eingeschätzt wird.

Aufgaben

Arepo war verantwortlich für die gesamte Erstellung der Studie, inklusive Recherche und Redaktion.

Die Studie wurde in zahlreichen Medien deutschlandweit rezipiert.