Tashi Pareek arbeitet seit über acht Jahren im Bereich Monitoring, Evaluierung und Wissensmanagement in internationalen Programmkontexten der Entwicklungszusammenarbeit. Sie verfügt über fundierte institutionelle Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Bundesministerien, Durchführungsorganisationen, Nichtregierungsorganisationen, akademischen Einrichtungen sowie Akteuren aus dem Privatsektor. Dabei verbindet sie analytische Evaluierung mit einer klaren programmbezogenen Steuerungsperspektive.
Ein wesentlicher Teil ihrer Tätigkeit bezog sich auf Vorhaben im Rahmen der BMZ Sonderinitiative EINEWELT ohne Hunger (SEWOH), darunter die GIZ-Globalvorhaben „Bodenschutz und Bodenrehabilitierung für Ernährungssicherung (ProSoil)“ sowie „Grüne Innovationszentren in der Agrar- und Ernährungswirtschaft“ (GAIE). Nach ihrer Tätigkeit im GAIE-Vorhaben in Indien übernahm sie in der Steuerungseinheit des Multi-Länder-Programms (16 Länder in Afrika und Asien) Verantwortung für das M&E-System. In diesem Zusammenhang integrierte sie Perspektiven aus den Implementierungsländern in die Evaluierungsarchitektur der Programmsteuerung.
Genderbezogene Fragestellungen in der Evaluierung bearbeitete sie sowohl im ProSoil-Vorhaben als auch im Rahmen ihrer Tätigkeit für Plan International, wo dieses Themenfeld institutionell verankert ist.
Neben der Evaluierung verfügt sie über Expertise in den Bereichen Wissensmanagement, Kommunikation und Capacity Development. Ihre Expertise im Wissensmanagement vertiefte sie an der Freien Universität Berlin, wo sie Wissenstransferstrukturen im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Programms im Bereich der nachhaltigen Chemie evaluierte.
Ihre fachliche Grundlage bildet ein Studium im Bereich Kreislaufwirtschaft und Stoffstrommanagement. Ergänzend sammelte sie fachliche Erfahrungen am Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme (IZES) im BMBF-geförderten Projekt „Rapid Planning“ sowie bei der GIZ im BMZ-geförderten Vorhaben „Support to Urban Sanitation Policy“, jeweils mit Schwerpunkt auf Policy-Analyse im Energie- und Umweltbereich.
Zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn war sie Mitgründerin einer zivilgesellschaftlichen Initiative im Himalaya in Nordindien, die im Bereich Umwelt- und Abfallmanagement tätig ist.