Betrachtung der Rahmenbedingungen und sozio-kultureller Aspekte im Rahmen des Studienprogramms des Deutsch-Japanischen Energiewende Rats (GJETC)

Projekthintergrund

Das Studienprogramm des Deutsch-Japanischen Energiewenderats (German-Japanese Energy Transition Council, GJETC) fördert den wissenschaftlichen Austausch der beiden Länder zur Unterstützung der Energiewende. Im Rahmen des Auftrags untersucht Arepo gemeinsam mit IZES und den japanischen Partnerinstitutionen, dem Institute for Global Environmental Strategies (IGES), dem National Institute for Environmental Studies (NIES) und der Nagoya University, die strategischen Rahmenbedingungen und die sozio-kulturellen Aspekte der Energiewende in Deutschland und Japan, die die unterschiedlichen Ausprägungen in beiden Ländern bedingen. Hierfür vergleichen die Autor*innen die historischen Narrative in Deutschland und Japan, die jeweiligen Politikziele, Strategien, Rahmenbedingungen, sozio-kulturelle Gegebenheiten, Hemmnisse, die Rolle sozialer Bewegungen und Milieus und andere Faktoren. Ausgehend von der vergleichenden Analyse leiteten die Autor*innen Handlungsempfehlungen für beide Länder ab.

Aufgaben

Ein besonderer Schwerpunkt von Arepo lag auf der Analyse der deutschen Energiewende im Hinblick auf drei Narrative:

  • dem Paradigmenwechsel in Bezug auf die Atomenergie,
  • dem Wandel von einem zentralisierten zu einem eher dezentralen Energiesystem und
  • der Rolle der Energiesicherheit für die deutsche Energiepolitik.

Darüber hinaus analysierte das Team das Cluster I mit den Schwerpunkten Ziele, Strategien und strategische Rahmenbedingungen der Energiewende in Deutschland.