Arne Hennig

Arne Hennigs Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Klimaanpassung und Governance. Bei Arepo ist er aktuell im Projekt „Strategische Evaluation für die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) – Katalytische Rolle der IKI“ tätig. Zusätzlich ist er an zentralen Projektevaluierungen von Projekten der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beteiligt.

Vor seiner Tätigkeit bei Arepo forschte Arne Hennig von 2016 bis 2020 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geographie der Universität Hamburg zu Anpassung an den Klimawandel in kleinen Inselentwicklungsstaaten (Small Island Developing States, SIDS). In einem interdisziplinären Forschungsprojekt analysierte er die Umsetzungsmöglichkeiten von alternativen Anpassungsstrategien, unter anderem ökosystembasierten Anpassungsmaßnahmen (EbA), an den Küsten der Malediven und von Papua-Neuguinea. Seine Dissertation mit dem Titel „Enablers and Barriers to Local Adaptive Capacity – A Case Study on Coastal Governance in the Maldives“ verteidigte er erfolgreich im Februar 2021. Durch diese Tätigkeit erlangte er tiefgehende Einblicke in die Steuerung und Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen und im Bereich der Klimapolitik. 

Im Rahmen seiner Promotion absolvierte Arne Hennig die Graduiertenschule „School of Integrated Climate System Science“ am Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit der Universität Hamburg. Den regionalen Schwerpunkt auf Süd- und Südostasien legte er bereits im Geographie-Masterstudium (M.Sc.) an der Universität zu Köln mit Feldforschungsaufenthalten in Indonesien und Myanmar. Im Rahmen seiner Tätigkeit als studentische Hilfskraft in einem Forschungsprojekt fertigte er seine Masterarbeit zum Potential von innovativen Technologien im Katastrophenmanagement in Jakarta/Indonesien an. Des Weiteren sammelte er Erfahrung in der Evaluierung als studentische Hilfskraft am Deutschen Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval).